Viva Las Vegas!!!

2011
2009
Erlebnisberichte
Tag 1: Die Anreise
In aller Früh ging's los zu unserem Abenteuer Richtung Westen. Am Münchner Flughafen trafen wir uns alle mit Ernie und Kathrin Trenkwalder von der Agentur AlpEvents. Hier startete unsere gemeinsame Reise ins ferne Las Vegas. Schon die Gepäckaufgabe war ein Erlebnis für sich: jeder von uns Rotzlöffl hatte 2 Koffer inklusive Gitarre, Quetschn, Keyboard, Herndl, Trompete. Es war mit Sicherheit ein Blickfang der besonderen Art.
Doch was geschieht dann?!? Die Quetschn war immer noch auf dem Buckel von unserem lieben Christoph. Hat sie sich doch von ihm einfach nicht trennen können. Kurzum musste die Quetschn im Flieger eben mit ins Handgepäck! Ab diesem Zeitpunkt waren Sätze wie „Sorry, it's too big...!“ keine Seltenheit mehr!;-) Aber vergewissert euch an den Bildern, wir haben sie bis nach Las Vegas gebracht.
Nach kurzem Zwischenstop und kaputter Maschine am Flughafen in Chicago ging's mit einstündiger Verspätung weiter nach Las Vegas. Der Landeanflug bei Nacht mit Blick auf den berühmten Strip mit den bekanntesten Hotels von Las Vegas war ein tolles Erlebnis. Nach Einsammeln unseres gesamten Hab und Guts am Zielflughafen ging's mit dem Bus schließlich zum Hotel.Ja, nach über 24 Stunden waren wir also angekommen.Und was lernt man aus einer solch langen Reise...???Sätze wie „Sorry, it's too big...!“ haben keine Bedeutung... ;-)
Tag 2 & 3: Erste Erkundungen
Lange wurde nicht geschlafen, dann hieß es raus aus den Federn. Bei strahlendem Sonnenschein und ca. 17 °C wurde die Gegend gleich mal unsicher gemacht. Diesmal war nichts „too big“, höchstens die Tränensäcke!Denn der Jetlag (Schlafrhythmusstörung aufgrund des Flugs und der Zeitverschiebung --> schlau, oder?) saß allen tief in den Knochen.
Erstmal wurde ne Gitarre und ein paar Klamotten gekauft, dann ging's weiter ins Hofbräuhaus. Dort hörten wir uns die Band an, die den November über gespielt hatte. Ne super Truppe aus Österreich war das. Und anscheinend verstanden wir uns gleich recht gut, denn der Abend verlief recht fröhlich und... naja feucht eben...!
Am nächsten Tag wurde es schon ernster! Mit wieder wenig Schlaf und noch kleineren Augen durften wir zum Aufbau und Soundcheck wieder ins Hofbräuhaus! Nebenbei erwähnt: Dieses tolle Gebäude, dass ihr auch auf den Bildern schön sehen könnt, wird übrigens ab diesem Tag unser täglicher Begleiter sein. Also lasst euch ab sofort von Abkürzungen wie HB nicht aus der Ruhe bringen.
Weiter im Text: Unsere Vorbereitungen verliefen super, hatten wir uns doch von unseren Vorgängern schon alles abgeschaut gehabt. Ja, und so konnte der erste Auftritt kommen.Kurz gesagt, toll war's! Viele Leute, mehr als erwartet, super Stimmung und einfach mal erlebenswert. Die Reise ist es wirklich wert. Schon allein, um den Amerikaner beim Party machen zuzuschauen. Wir habens natürlich erst recht super, wir sind mittendrin.... yeah...!
Resumé erster Spieltag: geil
Tag 4 - 7: Wir gewöhnen uns ein....
Die nächsten Tage verliefen eigentlich recht gemütlich. Wir spielten jeden Abend unsere Gigs im HB und ansonsten wurde hier mal ein bisschen gefeiert oder dort mal ein Bierchen getrunken. Las Vegas ist einfach der Hammer. Alles nach dem Motto 24/7, also alles 24h geöffnet und das aber 7 Tage die Woche.
Unglaublich, auch das Hofbräuhaus selbst. Es ist wirklich alles wie in München: das gleiche Bier, das gleiche Essen und auch noch wir als richtige Bayern! Immer wieder trafen wir Leute, mit denen wir uns super verstanden. So auch mit dem Personal vom HB. Die Bedienungen sind wirklich super nett und unser „Immergutdrauf“-Kellner Luis ist jeden Tag für einen neuen Spaß zu haben.Auch einige Freunde haben uns schon besucht.
Wir freuten uns schon über Besuche aus München und Deggendorf, doch der Höhepunkt war bisher der Besuch der Großenfalzer Kirwafreunde. Seht selbst in den Bildern, diese und viele andere Gaudibilder sind mittlerweile online.Freunde, diese einzigartige Stadt ist so groß, bisher konnten wir sonst noch nicht viel erkunden. Das wird wohl die nächsten Tage mal passieren!
Tag 8 - 12: Erste Ausflüge
Mittlerweile haben wir den Jetlag überwunden und auch im Hofbräuhaus sind wir ein fester Bestandteil geworden. Eine Vielzahl der Köstlichkeiten haben wir schon probiert und vom Bier sind wir wahrscheinlich schon abhängig......Moment mal, Michl wie alt bist du??? ;-)Egal, wir machten uns also auf die Suche nach neuen Herausforderungen. Und wo findet man die wohl sonst als auf dem berühmten Strip.
Dieser Strip ist tatsächlich 6,7km lang und überall Hotels, Casinos, Clubs und Bars! Unfassbar ist auch, dass sogar unterirdisch alle Hotelsmiteinander verbunden sind. Am ersten Ausflugstag kamen wir wahrscheinlich ungefähr 150 m weit.
Während der ersten 50 m wurden wir erst mal eingedeckt mit Werbematerial der besonderen Art und VIP-Karten für zahlreiche Nachtclubs. Doch in diesen Tagen entstanden einige super Fotos.
Wir sahen das Bellagio und den Eiffel-Turm. Im New York, New York fuhren wir mit der Achterbahn. Ganze 110 km/h ging des Ding ab, juhu! Später fuhren wir mit dem Aufzug bis ganz hinauf in die Spitzen der Skyline von New York! Ausblicke hat man da, fantastisch. Einen ähnlichen Ausblick hat man übrigens auch im Luxor. Dieses Hotel ist ganz einer Pyramide nachempfunden. Durch unseren rotzlöfflmäßigen Scharm durften wir sogar mal in eine Luxussuite gucken und werden uns nun wohl öfters in den Casinos aufhalten! ;-)
Tag 13 - 17: Wir treffen viele Freunde
Wieder sind einige Tage vergangen. Mittlerweile haben wir den 16. Dezember und bald haben wir die Halbzeit unserer Spieltage erreicht. Die Zeit vergeht schneller als gedacht und in Deutschland richtet man jetzt nach dem 3. Advent wohl langsam den Weihnachtsbaum her. Kalt soll's ja schon sein, haben wir gehört. Hoffen wir für euch auf schöne weiße Weihnachten.
Hier bei uns in Las Vegas ist alles anders. Nicht kalt, kein Schnee, aber dafür Sonne. Es wird sogar wieder wärmer. Die letzten Tage hat es etwas geregnet, auch ne Besonderheit hier in der Wüste. Aber an weiße Weihnachten denkt hier niemand. Die einzige Gemeinsamkeit ist wohl, dass auch hier sich alles auf dieses tolle Fest einstellt. Wobei aber auch die Tannenbäume in den Wohnzimmern eher aus Kunststoff sind.
Doch man merkt, dass sich die Leute etwas besinnen. Die letzten Tage war es nicht mehr ganz so voll wie am Anfang. Aber auch nur von den einheimischen Besucherzahlen her. Die deutschen Besucher haben komischerweise zugenommen. Und so haben wir echt schon viele Freunde getroffen.
Neben unsereren Freundinnen waren auch Oberpfälzer aus Luhe, Regensburg, Neumarkt, Neunburg und München da. Wir fühlen uns also ganz und gar nicht einsam hier. Gestern hatten wir sogar das Glück, einen Piloten und eine Flugbegleiterin von Condor im Hofbräuhaus zu treffen. Ist ja logisch, dass wir da neugierig wurden. Kurzerhand wurden sie danach bei einem Bierchen in der nächsten Bar mit Hunderten von Fragen durchbohrt! ;-)
Ihr seht, in Las Vegas wird es nie langweilig. Und so sind wir auch schon gespannt, was uns in den nächsten Tagen so erwarten wird. Bestimmt gibts auch danach wieder viele spannende Geschichten zu erzählen...
Tag 18 & 19: Das Treffen mit den STARS...
Tja, wie fast geahnt wurden der 17. und 18. Dezember etwas besondere Tage für uns. Das sind übrigens jetzt schon der Tag 18 und 19 für uns.
Wie es manchmal der Zufall will, hatten wir am Donnerstag die Möglichkeit, bei Siegfried und Roy auf der Weihnachtsfeier zu spielen. Und sowas lässt man sich natürlich nicht entgehen. Das ist schon mal was anderes, wenn man diesen Masters of the Impossible bei ihrer eigenen Weihnachtsfeier ein bisschen Stimmung ins Haus bringt. Die Ehre hat man nicht alle Tage, dass ein Siegfried zu unserer Musik tanzt oder sogar ganz angetan einen Marsch dirigiert.
Doch wir hatten noch nicht genug. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten wollten wir mehr von den Stars sehen. Deshalb gingen wir am Freitag ins Madame Tussauds. Diese Wachsfigurenausstellung ist übrigens im Venetian-Hotel, dem größten Hotelkomplex der Welt mit über 7100 Zimmern. In dieser Ausstellung sahen wir also Stars wie Elvis Presley, Brad Pitt, Angelina Jolie, Britney Spears, Madonna (übrigens verdammt klein, sie durfte auf einem Hocker stehen ;-) ), Hugh Hefner und auch US-Präsident Barack Obama. Wir staunten auch nicht schlecht, als wir schon wieder auf Siegfried und Roy trafen. Man muss sagen, sie sind wirklich gut gelungen. Doch sie stehen wohl schon ein paar Jährchen da drin und sind seitdem auch nicht mehr gealtert! ;-)
Am Abend dachten wir dann, es werde wieder ein ganz normaler Auftritt. Doch anscheinend ziehen wir die Stars schon an. Denn Holly Madison, Ex-Playboy-Bunny und Exfreundin von Playboy-Gründer Hugh Hefner, kam ins Hofbräuhaus zum Abendessen. Ein Foto mit ihr konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Und nach einer kleinen Tanzeinlage für uns war sie auch schon wieder fort.
Kaum zu glauben, was wir in diesen zwei Tagen so erlebt haben. Es war wirklich aufregend. Mehr Eindrücke findet ihr unter Bilder.
Tag 20 - 23: Sightseeing Tage
Die folgenden Tage machten wir uns mal ein bisschen auf den Weg, ein paar der Sehenswürdigkeiten und Hotels zu besuchen.
Los ging's am Samstag 19.12. im Circus Circus. In diesem Hotel, dass einem Zirkuszelt nachempfunden ist, befindet sich im Inneren der größte Adventurepark (deutsch: Freizeitpark) der USA. Nach ein paar Achterbahnfahrten wurden wir adrenalinsüchtig und wollten den vollen Kick! Also ging's weiter zum Stratosphere-Tower. Dieser Turm bietet einen unbeschreiblichen Ausblick und einen faszinierenden Blick auf das gesamte Las Vegas-Tal. Auf seiner Spitze befindet sich auf ca. 300 m der höchste Freefall-Tower der Welt. Wir mussten alles haben, auch die anderen beiden Attraktionen (Kettenkarussel über 300 m Abgrund; Katapult, das einen über den Rand hinausschießt) waren unbeschreiblich..... einfach geil!
Die folgenden Tage sahen wir noch den Eiffelturm im Paris-Hotel und das Hotel Mandala Bay. In diesem Hotel im südländischen Stil hat man an der Spitze die Möglichkeit, aus einem Fenster auf den gesamten Strip zu sehen. Außerdem befindet sich im Untergeschoss des Hotels ein "Shark Rief", ein riesiges Aquarium mit über 2000 Tierarten und 13 Haiarten. Tolle Bilder haben wir davon gemacht.
Las Vegas ist einfach unbeschreiblich. Überall Möglichkeiten ohne Ende...
Tag 24: Grand Canyon - Helikopterflug
Tja Leute, dieser Mittwoch der 23.12. (unser Tag 24 in Las Vegas) war ein ganz besonderer. Wir hatten schon im Voraus für diesen Tag einen Helikopterflug zum Grand Canyon gebucht gehabt.Da man von Las Vegas aus mit dem Bus ca. 5 h braucht, kam für uns nur der Heli in Frage, weil wir ja nachmittags wieder im HB sein mussten.
Kurz vor 6 Uhr morgens ging's los zum Flughafen. Nachts gab es starken Sturm und unser Flug stand wirklich auf der Kippe. Doch der Wind legte sich und gegen halb 8 konnte gestartet werden. Nur soviel: Wer gerne mit dem Flugzeug fliegt, für den ist ein Heliflug ein Traum. Ein unbeschreiblich tolles Gefühl, so langsam vom Boden abzuheben. Wir fühlten uns wie ein Vogel, der Traum vom Fliegen wurde war...
Vorbei am Hover Dam, dem zweitgrößten Staudamm der Welt, kamen wir nach 45 minütigem Hinflug am Grand Canyon an! Wir landeten im Tal zwischen den Klippen. Das Wetter spielte voll mit und wir konnten unser Sektfrühstück bei Sonnenschein genießen.
Der Grand Canyon ist bis zu 1800 m tief und entstand durch den Colorado River. Nach viel Gaudi und vielen Fotos mussten wir den Heimflug antreten. Wieder vorbei am Hover Dam und einem Reservat für Indianer flogen wir zurück nach Las Vegas. Nach einem kurzen Rundflug über den Strip landeten wir sicher und heil am Boden.
Wir alle waren gleicher Meinung. Dies war ein Erlebnis fürs Leben...
Tag 25 - 27: Weihnachten in Las Vegas
Nach den tollen Eindrücken des Vortages mussten wir uns aber auch trotzdem um unsere Auftritte kümmern. Auch an Weihnachten hatten wir in die "Arbeit" zu gehen.
Mit vielen Weihnachtsliedern brachten wir die Besucher im HB am Heilig Abend in Weihnachtsstimmung. Trotz dem Höhepunkt der staaden Zeit war aber mächtig was los und super Stimmung im HB. Ganz anders wie bei uns in Deutschland, wo man an diesem Fest eher zu Hause sitzt und im Kreise der Familie feiert.
Anschließend feierten wir dann auch ein bisschen Weihnachten, wie Rotzlöffl eben feiern! Unser Weihnachtsessen war heuer übrigens mal keine Gans oder sowas ähnliches, sondern ein gscheides Steak! ;-)
Tag 28 - 31: Sightseeing und Clubs
Ja, nach den Feiertagen, an denen wir es ein bisschen ruhiger angehen ließen, ging's aber am dem 27.12. wieder rund. Wir hatten dieses weltbekannte Schild "Welcome to fabulous LAS VEGAS" noch nicht gesehen. Also, ab ins Taxi und nix wie hin...
Ein tolles Gefühl ist es schon, mal vor dem Schild zu stehen, das ja wirklich fast jedem bekannt ist. Nach einem ausgiebigen Fotoshooting ging's aber auch schon wieder in HB zum Rotzlöffln. Dafür machten wir in diesen Tagen das Nachtleben etwas unsicherer als sonst.
Wir besuchten unter anderem den "JET-Club" im "Mirage", den "XS" im "Encore" und den "Body English" im "Hard Rock-Hotel". Das ist schon ein bisschen was anderes hier wie unsere Minidiscos daheim.
Hier steht man aber nicht Schlange an der Kasse, sondern hier steht man Schlange, um mit den Türstehern zu verhandeln, dass man überhaupt mal rein darf. Das waren auch fast die einzigen Momente, in denen wir nicht unsere tollen Lederhosen anhatten. Denn ohne angebrachte Kleidung kommt man sowieso nicht rein.
Wenn man es dann aber geschafft hat, zahlt man ungefähr den 4-fachen Eintrittspreis wie bei uns. Dafür ist drinnen aber was geboten........ ja, mehr muss man nicht sagen, oder? Wer neugierig ist, muss selber mal hierherkommen! ;-)
Tag 32 & 33: Silvester und Neujahr
Dies sind wohl zwei besondere Tage in Las Vegas. Wohl der beeindruckendste ist der "New Year's Eve Day", bei uns ganz einfach Silvester. Zwar wieder ein ganz normaler Arbeitstag für uns, aber trotzdem gab's ein paar nicht so ganz alltägliche Ereignisse.
Wir spielten schon über 2 Stunden und wunderten uns schon länger über den Tisch vor uns. An ihm saßen lauter "Rockertypen", wie wir sagen würden.Nach einigen Gesprächen wurde unsere Vermutung bestätigt und wir bekamen die Möglichkeit, mit Rockergrößen wie Scott Ian Rosenfeld von "Anthrax", Joe Trohman von "Fall Out Boy" und Steve Wilson von "Tatu" ein Foto zu machen. Scott spielte später sogar am Schlagzeug einen Song mit uns, denn es war sein Geburtstag. Doch auch diese Rocker feierten ganz normal Silvester im Hofbräuhaus. Und so konnten wir alle gemeinsam um 0:00 Uhr das Feuerwerk am Himmel von Las Vegas bestaunen.
Leute, sowas habt ihr noch nicht gesehen. Die Feuerwerke waren auf den Dächern der Hotels am Strip platziert und das auf die gesamte Länge des Strips (6,7 km). Doch auf allen Hotels war das identische Feuerwerk und alles wurde exakt im gleichen Moment gezündet... unglaublich... einfach rotzlöfflmäßig!
Anschließend an unseren Auftritt gingen wir auf den Strip, denn dort waren ca. 350 000 Menschen, die alle zusammen Neujahr feierten. Las Vegas ist einfach der Hammer, man muss es mal gesehen haben! Im HB war an Neujahr gleich noch mehr los wie am Tag zuvor.
So bekamen wir gleich einen tollen Einstieg ins Jahr und hoffen, dass noch viele weitere tolle Erlebnisse und Auftritte folgen werden.
Tag 34 & 35: Zu Gast beim Radiosender "KLAV"
Nach einem Samstag, an dem wir uns mal wieder ein bisschen von den ereignisreichen Silvester- und Neujahrstagen erholen durften, hatten wir am Sonntag den 03.01. wieder einen vollen und besonderen Terminplan. Denn, wie ihr alle so schön mitverfolgt habt, hatten wir ja mittlerweile schon einige Bekanntschaften geschlossen, u.a. auch mit Silvia, der Radiomoderatorin und -chefin vom Radio "KLAV" aus Las Vegas. Dieser Radiosender strahlt jeden Sonntag für 2 h eine deutsche Sendung aus. Tja, und genau am diesen Sonntag wars soweit. Wir Rotzlöffl wurden zu einem Interview eingeladen und durften LIVE in der Sendung sein. Dort durften wir uns mit den Telefonanrufern unterhalten und unter anderem auch zwei Songs live spielen. Was wir sonst noch so getrieben haben, seht ihr oben unter "Bilder"...
Nach der Sendung wurden wir von unserer Moderatorin sogar noch in ein deutsches Café eingeladen, nämlich ins Café Heidelberg, das jeden Sonntag Treffpunkt für viele Deutsche in Las Vegas ist. Nach einem tollen Frühschoppen, einem Souvenir-Tshirt vom Café selbst und vielen tollen Bildern ging's für uns schließlich zurück ins Hotel und kurz darauf... na klar... ins Hofbräuhaus!!! ;-)
Anschließend, denn der Tag war noch lange nicht aus, lud uns unser Musikerkollege Lynn Hendrick aus dem Hofbräuhaus zu sich ein. Lynn ist am Wochenende der Entertainer im HB und ... wie wir sagen würden... eine mords coole Sau! ;-) Dies zeigte er uns auch bei dieser Party. Neben Billard, Wii und Lasagne war alles geboten, was man sich so vorstellen konnte. Nur soviel, den Bier- und Weinvorrat konnten wir nicht vernichten, nicht mal wir Rotzlöffl. Aber wir waren immernoch in der Lage zu erkennen, dass er in insgesamt 4 Zimmern 7 Fernseher mit Lichtshow hatte und das ist doch mal nicht schlecht, oder?
Ja, so endete ein weiterer Tag unserer tollen Reise. Doch der nächste folgt sogleich...
Tag 36 & 37: Endspurt in Las Vegas
Ja, liebe Leute. Schön langsam aber sicher geht's dem Ende zu mit unserer Las Vegas-Reise. Viele tolle Momente haben wir bisher erlebt.Und das wollten wir natürlich in den letzten Tagen auch nicht anders haben. Deshalb ging's am nächsten Tag gleich weiter. Mittlerweile war es der Montag, der 04. Januar und wir taten uns nach dieser Party am Vortag etwas schwerer, um aus dem Bett zu kommen. Doch auch das gelang uns schließlich und so konnte ein weiterer Tag beginnen, der auch nicht wirklich wenig zu bieten hatte.
Denn es folgte sofort die nächste Einladung und somit Privatparty. Ein mittlerweile Freund von uns zeigte sich recht spendabel und schmiss gleich eine ganze Grillparty für uns. Abgesehen davon, dass wir eh kein Auto hatten, mussten wir auch nicht fahren, denn wir wurden von seiner Frau abgeholt.
Ein bisschen staunen durften wir schon vom Anblick seiner... sagen wir mal Villa. Sogar ein Swimmingpool war dabei. Und so durften wir ein rotzlöfflmäßig amerikanisches Barbecue genießen. Und wer keine nassen Socken gekriegt hat, der trinkt auch heute noch gern ein Weizen mit Zitrone (kleiner Insider, sorry!)! ;-) Wir verstanden uns so gut mit den beiden, dass sie uns spontan auch noch anboten, uns am nächsten Tag in einen Cowboy- und Country-Store zu fahren. Denn sie hatten spitz gekriegt, dass wir noch unbedingt einen Cowboy-Hut haben wollten.
Also, machten wir uns am Dienstag auf und deckten uns gscheid mit Cowboy-Hüten, Gürteln, Tüchern und allen sonstigen Cowboy-Styles ein. Wen es interessiert, der schaut mal im Fasching vorbei, denn auch da werden einige Country-Songs spielen! Der nächsten Stunden unseres letzten Tages in Las Vegas waren weniger spektakulär, denn wir machten uns ans Koffer packen. Eine etwas traurige aber wahre Angelegenheit.
Unseren letzten Auftritt meisterten wir mit voller Hingabe und es war mal wieder ein toller Abend. Wir machten viele Fotos mit Gästen, Bedienungen und sogar mit dem Chefkoch und dem Besitzer vom HB. Anschließend ging's gleich weiter ins Bellagio. Denn wir hatten einige Musiker kennengelernt, die dort täglich ihren Auftritt hatten. Wir durften also keine Zeit verlieren, um noch ein paar Songs von ihnen zu hören. Auch wenns nur ne halbe Stunde war, aber was wir hörten, hat uns überzeugt.
Las Vegas ist einfach der rotzlöfflmäßige Hammer. Schade, dass wir schon nach Hause mussten...
Tag 38: Abenteuerliche Heimreise
Da wir schon um halb 6 morgens aufstehen mussten und sich die restliche Nacht zum Schlafen nicht wirklich mehr lohnte, haben wir gleich durchgemacht und uns auf unsere Heimreise vorbereitet. Das Shuttle holte uns pünktlich um 6.45 Uhr ab und setzte uns am Flughafen ab. Dann begann unsere aufregende Heimreise. Mal im Schnelldurchlauf.
Erstmal hatten wir verplant, dass jeder Koffer max. 52 Pfund haben durfte. Also alle Koffer auf und schön hin- und herschlichten, damit niemand über dieses Gewicht kam. Dann beim Check-In: jeder musste 50 Dollar zahlen fürs zweite Gepäck, das uns gestrichen worden war. Dann die GROßE Aufgabe, unsere insgesamt 10 Handgepäckteile durch die Kontrolle zu bringen und anschließend überglücklich den Flug nach Chicago genießen.
In Chicago wegen Schneechaos später starten und dann auch noch wegen "Sicherheitsmängel" (Fluggäste, die sich auf der Rollbahn für längere Zeit auf der Toilette aufhalten!?!) nochmal zum Gate zurückgeschickt werden. Nach sämtlichen Durchsuchungen und Sprengstoffkontrollen endlich losfliegen. Und schließlich heil und ohne Probleme in München anzukommen. Naja, sagen wir fast ohne Probleme! Falls jemand einen herrenlosen E-Bass irgendwo stehen sieht, sagt uns bitte Bescheid... ;-)
Tja liebe Leute, das war unsere tolle Las Vegas-Reise. Wir hoffen, wir haben euch immer ein bisschen teilhaben lassen an unseren Erlebnissen und freuen uns jetzt auf einen gemeinsamen Fasching mit euch!
Let's rotzlöffln...
Nächste Auftritte
Samstag
10.03.
92444 Rötz
Bockbierfest
Samstag
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92360 Mühlhausen/Opf.
Starkbierfest
Sonntag
08.04.
92705 Nabburg
Ostertanzparty

















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